Heute heisst es von Las Vegas Abschied nehmen bei schönem
Wetter. Es wird allmählich sogar heiss. Das Abenteuer mit dem Wohnmobil geht
los. Gleich um acht Uhr haben wir Roadbear telefonisch kontaktiert, damit wir
die Übernahme fixen konnten. Leider ist uns vorher irgendwie entgangen (wäre
auf der Homepage von Roadbear gestanden), dass das online Check-in 4 Tage vorher gemacht
werden muss). Wie auch immer, meistens geht es auch ohne online. J.
Wir staunten nicht schlecht, dass uns Roadbear trotz so kurzfristigem Telefon
heute noch vom Strip beim Bellagio Hotel abholte. Damit haben wir nicht mehr
gerechnet. Der Termin stand zwischen 12.30 und 13.00 Uhr fest. Noch einmal
frühstücken wir im Bellagio gemütlich in einem der Caffeebars, dann das
Checkout und später noch einen Drink im Pool Caffee. Um 13.00 Uhr kam dann der
Shuttle von Roadbear. Wir waren nicht alleine, von einem weiteren Hotel wie
auch vom Flughafen wurden noch eine weitere Familie aufgenommen. Dann standen
wir vor dem Roadbear Check-in. Wir wussten ja schon, dass einige Schweizer
Angestellte dort arbeiten können, aber es waren beim Check-in fast nur
Schweizer. Alles konnten wir in Deutsch ausfüllen und in Englisch
unterschreiben. Die ausführliche Wohnmobilübergabe war auch in Schweizer
Deutsch und hat uns vieles erleichtert. Es ist am Anfang sehr viel, aber
irgendwie werden wir dies schon packen. Nach der Übergabe noch alles grob
verstauen und dann geht die Fahrt um 15.15 Uhr los zum nächsten Shoppingcenter.
Der Walmart ist die erste Anlaufstelle. Puh ist der gross!!!!! Nach sage und
schreibe 1 ¾ Stunden haben wir dann alle unsere Utensilien gekauft. Da es ja in
Las Vegas enorm gestürmt hat, sind von der Wäscherei gewisse Bettdecken für
Raodbear nicht gekommen. Diese durften wir einkaufen und Roadbear verrechnen.
Wohin nun mit all den Lebensmittel? Der Camper entpuppt sich als Wunder und wir
finden immer wieder Fächer wo wir den Vorrat verstauen können. Wir hatten
solchen Durst und Hunger, dass wir auf dem Parkplatz des Walmarkt etwas tranken
und je ein Sandwich assen. Dann ging die Fahrt kurz vor 18.00 Uhr über den
Hover Damm nach Kingman los. Die Etappe ist ca. 100 Meilen. Wir sind uns nun
bewusst, dass wir in der Dunkelheit zum Campground kommen. In Kingman angelangt geht die grosse
Sucherei los. Das Tomtom haben wir noch nicht programmiert – dafür fehlte echt
die Zeit. Wir mussten zweimal nachfragen, bis wir den Campground Kingman
gefunden haben. Um 20.20 Uhr waren wir am Ziel. Ein Zettel hing an der Türe der
Reception – Welcome Andreas Herbst – mit allen Angaben und der Zuteilung des
Stellplatzes. Wir waren dann aber doch froh, als jemand vom Zeltplatz uns
behilflich war. So zum ersten Mal sind halt doch noch gewisse Unklarheiten.
Dann konnten wir endlich unsere Kleider und restlichen Utensilien verstauen und
auch da, es hatte alles Platz. Es ist in der Zwischenzeit nach 22.00 Uhr. Anja
mag noch eine kleine Schale Cornflakes und wir gar nichts mehr. Ein kühles Bier
„Budweiser“ ja das kommt jetzt wie gerufen. Noch ein paar Zeilen in den Blog.
Ins Netz stellen können wir erst wahrscheinlich alles in Page. Zurzeit haben
wir keine Internet Verbindung. Dann heisst es bald „pfuuse“ den morgen geht es
auf zum Grand Canyon.
Geplante Miles: 109
Gefahrene Miles: 103
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