Freitag, 19. Juli 2013

19. Juli 2013 - San Diego bis 29 Palms inkl. Joshua Tree National Park

Heute wollen wir etwas früher los als auch schon. Die Etappe führt uns heute zum Joshua Tree. Der Morgen ist etwas bedeckt. Wir planen um spätestens 8.30 Uhr los zu fahren. Tja, aber wie bringt man eine kleine süsse Maus wach, wenn sie Abends jeweils spät ins Bett kommt J. Somit haben wir erst um 8.00 Uhr im Bungalow gefrühstückt und sind dann um  9.30 Uhr inkl. check-out, was teilweise einfach auch Zeit braucht, los gekommen. Die Etappe führt uns nordwärts. Anfangs wollten wir eine andere Route nehmen, haben uns aber infolge Zeitaufwand für die kürzere Variante entschieden. Es war auch gut so, denn die erstgeplante Route hätte uns durch den San Bernardino Nationalpark geführt, in welchem zurzeit eine grosse Fläche unter Waldbrand steht. Dies haben wir dann auch von der Ortschaft Hemet gut sehen können. Nicht das Feuer an sich, sondern die Rauchschwaden, welche zum Himmel hochgestiegen sind. Unterwegs haben wir gesund Mittag gegessen. Vielleicht habe ich schon mal erwähnt, dass hier wirklich viel Salat, Gemüse oder Früchte gegessen werden kann. Selbst in den Fastfood-Bereichen ist was gegangen. Ja und so haben wir als Family einmal mehr einen Salat bestellt. Weiter geht es Richtung 29 Palms. Es hat in der Zwischenzeit schon längst sonniges Wetter und der Aussentemperaturmesser zeigt in der Ortschaft Beaumont 85 Fahrenheit. Je näher wir Palms Springs kommen wird es immer wärmer. Spannend sind die vielen Windräder welche in dieser Gegend meilenweit zu sehen sind. Der Highway 62 bringt uns der Ortschaft Joshua Tree näher und die bekannten Bäume sind auch in Sichtweite. In der Zwischenzeit ist es 102 Fahrenheit = 39 Grad draussen. Als wir in 29 Palms beim Hotel Holiday Inn ankamen, hatten wir das Gefühl ein Haartrockner bläst uns ins Gesicht. Sehr warme Luft kam uns entgegen. 29 Palms war in unserer bisherigen Annahme immer ein kleines Kaff, hat sich nun aber als ein Strassendorf mit viel Umschwung und 30'000 Einwohnern entpuppt. Das Check-In ging sehr schnell und die Lady war sehr höflich. Sie hat uns vieles gezeigt und den National Park genau erklärt, was wir anschauen sollten und wo wir durchfahren können. Die Strecke hatten wir grob auch so geplant. Das Hotel hier können wir für die Gegend um den Joshua Tree empfehlen. Es ist sehr sauber, das Wasser kriegt man um sonst, auch Kaffee kann man nehmen so viel man will, dann gibt es zwischendurch Snacks und das Personal ist sehr freundlich.

So nun wollten wir aber in den Park. In der Zwischenzeit ist es 15.30 Uhr geworden. An der Ranger Station lösten wir einen Jahrespass für 80$ für diesen National Park und alle weiteren, welche wir auf unserer Reise sehen werden. Gut angelegtes Geld J. Der Joshua Tree Nationalpark hat mir fast den Atem verschlagen. Nicht wegen der Hitze – nein! Die Wärme hier ist bei kaum einer Feuchtigkeit wirklich ertragbar. Es geht uns allen so. Wir brauchen einfach genug Flüssigkeit zu uns zu nehmen und dann gewöhnt man sich wirklich daran. Nein der Park hat mich vollends überwältigt. So eine traumhafte Natur. Die Gegend beim Jumbo Rock ist atemberaubend. Gerne wären wir auf einen Trail. Die Ranger haben aber vor Bienenattacken gewarnt, welche das Wasser der Menschen riechen  – auch Kühlerwasser vom Auto bzw. der Klimaanlage. In Anbetracht dessen hätten wir kein Wasser mit uns mitnehmen dürfen. So haben wir uns aus diesem Grund und auch wegen der argen Hitze für kurze Aussteigestops und Fussmärsche entschieden. Die Fahrt durch einen Teil des Joshua Tree hat uns alle überwältigt. Nach den vielen Eindrücken sind wir glücklich im Hotel angekommen, ein kühles Bad genossen und haben uns dann im Restaurant Rib Co. geniale leckere Ribs mit Salat und Bohnen gegessen. Wow – war dies lecker!!! Die halbe Portion habe ich mit Anja geteilt und es hat wirklich gut gereicht. Wie schon mal erwähnt, die Menus sind einfach viel grösser als bei uns Zuhause. Im Moment ist es draussen noch 91 Fahrenheit = 33 Grad um 23.15 Uhr. Werde gleich noch nach draussen die Wärme kosten und dann bald ins Bett.

Geplante Miles: 167
Gefahrene Miles: 165 ohne Joshua Tree
Gefahrene Miles im Joshua Tree: 61

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